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Träume ...
Oft wachen wir auf und können uns kurz an einen Traum  erinnern ... und vergessen ihn wieder schnell... andere Träume kehren immer wieder... immer dieselben Bilder ... Szenen ... Situationen

Botschaften des Unterwustseins?

Die Traumdeutung kann hier einigen Aufschluss geben
Die im Folgenden zitierten Quellen sollten jedoch nicht ohne ein Studium der
 
Definition (Wickipedia)
 gelesen werden.

 

 

Allerlei:
Nach oben
Die andere Seite des Lebens
Dem ist nichts hinzuzufügen In d
Über das Leben von Dalei Lama
Anleitung
Abschied   von meinem Vater
Traumfrau
Sexy
Träume
Schau Hin
Ein Herz Voller Narben
Perfektes Fundsachen in Flirtbör
Liebst Du Mich
Tödliche Mail
Mythen der Liebe
Warum Männer Lügen
Die Liebe
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte
Ein Interview mit Gott
Leben ohne Dich  Trauerarbeit
Engel
Wie Ich Dir begegnen möchte
Ist es nicht seltsam
Empfindungen Leben Worte Respekt
Guus Meeuwis - Songteksten
Zitate
Einfach mal was zum nachdenken

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Eine Freundin bat mich einen bestimmten Traum zu recherchieren.
Nach einigen Versuchen (... und Stunden :-) ...

fand ich mich in "relativ" präzisen und klar umrissenen Traumdeutungsmöglichkeiten wieder.

Der Traum ....
Eine Frau steht immer wieder vor einem bestimmten Haus und öffnet die Tür
... und sieht/findet
... niemanden

öffnet immer wieder andere Türen im gleichen Haus
... und sieht/findet immer
... niemanden


*

1. Ansatz:

Tür
Sie verweist auf die Körperöffnungen und daher auf die Sexualität.
Die Eingangstür symbolisiert die Vagina und die Hintertür den Anus.
Das gewaltsame Aufbrechen einer Tür kann als Hinweis auf eine sexuelle Hemmung und die Weigerung, sich mit den Problemen zu beschäftigen, gesehen werden, es kann jedoch auch auf die Vergewaltigung oder Missbrauch schließen lassen.
Eine Tür öffnen und schließen steht in der Regel für den Geschlechtsakt, kann aber auch allgemein die Einstellung zur Sexualität widerspiegeln.
Die Weigerung, eine Tür zu öffnen, symbolisiert einen unschuldigen Zugang zur Sexualität.
Eine Tür zwischen äußeren und inneren Räumen deutet darauf hin, dass es zu einem Konflikt zwischen Bewusstem und Unbewussten kommen kann.
Eine verbarrikadierte Tür hebt das Bedürfnis nach Selbstschutz hervor.
Die Flucht durch eine andere Tür deutet auf den Wunsch hin, eine Lösung für ein bestimmtes Problem durch eine andere zu ersetzen.
Damit, dass eine Person an eine Tür klopft, wird Ihre Aufmerksamkeit auf eine äußere Situation gelenkt.
Es kommt recht oft vor, dass eine Tür im Traum gänzlich fehlt. Damit will Ihnen das Traumbewusstsein sagen, dass Sie ein Problem solange von allen Seiten her betrachten sollen, bis Sie die verborgene Tür finden.

Haus
Das Haus versinnbildlicht immer den Träumer selbst, sein Ganzes, die Seele mit einbezogen.
In Frauenträumen zeigt der Zustand des Hauses die augenblickliche Situation.
In Männerträumen ist das Haus als Symbol für Ehrgeiz und Sicherheit, in Verbindung mit beruflichem Aufstieg zu sehen.
Wichtig ist seine äußere Beschaffenheit.
Ist das Haus beschädigt, haben Sie sich vielleicht von einer Vorstellung gelöst, die nicht in die Tat umzusetzen war. Es kann auch der Hinweis auf eine körperliche Störung vorliegen.
Jedes Zimmer im Haus hat seine eigene Bedeutung.
Gehen Sie von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an. Hierbei ist zu beachten, von welchem Zimmer Sie ausgehen und wohin Sie sich begeben.
Im Keller lauern unbewusste, versteckte Begierden.
Die Küche weist auf das Weibliche, Mütterliche in Ihnen, sie ist auch der Ort der Verarbeitung von seelischen Informationen.
Das Wohn - oder Arbeitszimmer ist der Ort der Entspannung und Erholung.
Die oberen Räume, auch der Dachboden, zeigen auf den geistigen Bereich, das Verstandesleben hin.
Das Dach muss als die das Gehirn schützende Schädeldecke verstanden werden.
Gehen Sie in einen neuen, leeren Raum, werden Sie neue Erfahrungen sammeln, Ihren Horizont erweitern.
Oft entdeckt man neue Räume, in die ein Vordringen nicht möglich ist. Das zeigt Hemmungen und Komplexe auf einem Gebiet.
Durchforschen Sie im Traum das Haus, versuchen Sie sich zu ergründen.
Wird Ihr Haus im Traum gerade erstellt, basteln Sie vielleicht gerade an einer neuen Liebe oder Ihrer Karriere.

Suche
Sie ist meist ein Hinweis darauf, dass Sie sich bewusst sind, sich auf eine erschreckende Aufgabe einlassen zu müssen, um auf Ihrem Weg voranzukommen.
Suchen verkündet ein unruhiges Leben, mahnt aber auch zur Ausdauer.

Quelle: http://www.deutung.com/


2. Ansatz:

Haustür
Volkstümlich:
(arab. ) : - verschlossene finden: ein unerfreulicher Besuch ist dir zugedacht; - geöffnet sehen: man wird dir einen freundlichen Empfang bereiten. (europ.) : - offen: du wirst freundliche Aufnahme finden; - verschlossen: du wirst mit unangenehmen Menschen in Berührung kommen. (Siehe auch "Haus")

Haus
Assoziation:
- das Sein; das Haus des Selbst.
Fragestellung:
- Was glaube oder fürchte ich in bezug auf mich selbst? Artemidoros: Alles, was uns persönlich umgibt, hat dieselbe Bedeutung, z.B. ein Gewand, ein Haus, eine Wand, ein Schiff und ähnliches mehr. Es träumte z.B. jemand, er habe sich mit einem Gewand aus Holz bekleidet. Er befand sich auf einer Seereise und kam mit dem Schiff nur langsam vorwärts; denn das Gewand aus Holz war gleichbedeutend mit dem Schiff. Einem anderen träumte, sein Gewand sei in der Mitte durchgerissen. Sein Haus stürzte ein; denn das, was ihm umgab, bot keine Festigkeit. Ein dritter träumte, er hätte den Verlust seines Ziegeldaches zu beklagen. Er verlor seine Kleider; denn er hatte nicht mehr, was ihn schirmen konnte. Wieder ein anderer träumte, die Hauswand wäre geborsten. Es war das ein Reeder, und die Kielbalken seines Schiffes brachen bei der Landung auseinander. Alle diese Dinge beziehen sich auf den Körper
Allgemein:
Fast immer verweist ein Haus im Traum auf die Seele, auf die Art und Weise, wie der Träumende sein Leben "baut", und auf seine innere Befindlichkeit. Die verschiedenen Räume und Bereiche innerhalb eines Hauses stehen dabei für die Persönlichkeitsanteile und für die Erfahrungen des Träumenden. Haus kann insgesamt oder mit den im Traum auftauchenden einzelnen Teilen gedeutet werden. Das ganze Haus symbolisiert meist die Lebenssituation, in der sich der Träumer befindet, wobei folgende Begleitumstände wichtig sind: - Haus bauen oder besitzen zeigt eine günstige weitere Situation mit Erfolgen und finanziellen Gewinnen an. - Haus abreißen deutet auf eine bevorstehende Veränderung des Lebens, die auch darin bestehen kann, daß man ein Problem aus dem Weg räumt. - Haus brennen kann auf zukünftiges Glück hinweisen. - Dach steht für den geistigen Bereich, für Intellekt und Verstand, die vielleicht überbetont werden. - Dachboden bringt das Bedürfnis nach Geborgenheit zum Vorschein. - Küche kann die materiellen Grundbedürfnisse verkörpern oder den Wunsch nach mehr Abwechslung zeigen. - Schlafzimmer symbolisiert oft die Haltung zur Sexualität, teilweise aber auch mangelndes Interesse an bestimmten Dingen, um die man sich mehr kümmern müßte. - Wohnzimmer deutet auf das Bedürfnis nach mehr Erholung und Entspannung oder nach Geselligkeit hin. - Badezimmer kann bedeuten, daß man sich moralisch reinwaschen möchte; dahinter stehen oft Schuldgefühle. - Toilette zeigt an, daß man sich von Belastungen der Vergangenheit und den damit verbundenen inneren Spannungen befreien sollte. - Keller symbolisiert das Unbewußte mit den Trieben und die materiellen Bedürfnisse. - Fundamente stehen für die Grundlagen des Lebens; das kann sich sowohl auf materielle Sicherheit als auch auf Einstellungen, Erwartungen und Ziele beziehen.
Psychologisch:
Das Haus versinnbildlicht meist die eigene, höchstpersönliche "Wohnung" des Träumers, bzw. sein Ego, seine Persönlichkeit. Die einzelnen Räume stehen für die verschiedenen Funktionen. Es gibt Aufschluß über unsere innere und äußere Verfassung. Schon bei Artemidoros stellt es im übertragenen Sinn den menschlichen Körper dar. Aufschlußreich ist dabei die Art des Hauses. Ist es eine Luxusvilla oder eine Hütte, ein Schloß oder ein Bauernhaus? Je nachdem signalisiert es dem Mann ein Bedürfnis nach beruflichem Aufstieg oder Sicherheit, bzw. Geborgenheit, denn das Haus ist ein weibliches Symbol. Als Frau sollte man beim Haus als Traumbild zunächst an sich selbst denken. Was für ein Haus ist es, ein schönes Bauwerk oder eine Ruine? Sind vielleicht Sie selbst das eine oder andere? Welche Möbel sind darin und wer bewohnt es? Die Antworten verwenden Sie zur Deutung des Traumes. Räume: - Arbeitszimmer: Wie sieht es mit Ihrer Arbeitsdisziplin aus? Berufliche und andere praktische Arbeit im Traum bedeutet auch: Beziehungsarbeit, seelische Verarbeitung von (eigenen oder fremden) seelischen Einstellungen u.a.m. - Das Badezimmer im Haus spiegelt die Einstellung des Träumenden zu persönlicher Sauberkeit und seine intimsten Gedanken und Beschäftigungen. Wer häufig von Badezimmern träumt, bei dem steht eine innerliche Reinigung an. Das bedeutet, daß diese Person sich um eine klare Lebensweise bemühen sollte. Im Badezimmer spielt das Wasser eine hervorragende Rolle und damit ist auch der Gefühlsbereich des Träumers oder der Träumerin angesprochen. Gefühle bedeuten auch: Seelische Bedürfnisse, Wünsche und Ängste, inneres Verlangen und persönliche Lebensträume und Glaubensentscheidungen! - Die Bibliothek symbolisiert den Geist und die Art, wie der Träumende Informationen aufnimmt und speichert. Räume mit vielen Büchern zeigen auch an, daß Sie etwas für Sie Wichtiges lernen müssen. Versuchen Sie festzustellen, welche Bücher dort in den Regalen stehen. Das verweist auf das Gebiet, in dem Sie etwas zu lernen haben. Außerdem ist eine umfangreichere Bibliothek ein Symbol für eine Gesamtsicht, für eine persönliche Bildung, der es gelingt oder die danach sucht, sich ein eigenes Bild von der Welt im ganzen zu machen. Ihre Weltanschauung und Ihr Weltbild sind hier Traumthema. - Das Büro wie jeder Arbeitsraum im Haus verweist auf den Beruf beziehungsweise die Erwerbstätigkeit des Träumers. Es ist wichtig zu beachten, wie die Stimmung in dem Büro ist und wer anwesend ist. Schauen Sie auch, was sich in diesem Büro abspielt und ob es voll oder eher leer ist. - Der Dachboden steht für Erfahrungen der Vergangenheit und für alte Erinnerungen. Auf ihm werden oft vergessene oder verdrängte Schwierigkeiten, Erlebnisse oder Gefühle verstaut. Er kann auch familiäre Verhaltensmuster und Einstellungen illustrieren, die den Träumenden weitergegeben wurden. Fragen Sie sich z.B., was Sie an überholten Konzepten mit sich herumschleppen. - Das Eßzimmer ist teilweise wie das Wohnzimmer als Ort der entspannten Kommunikation zu sehen, allerdings steht hier die Nahrung im Vordergrund, und damit sind auch der Genuß und der Prozeß der Verinnerlichung angesprochen. Wovon ernähren Sie sich? Was schlucken Sie? Was verleiben Sie sich ein? Und in welcher Stimmung, unter welchen Umständen geschieht dies? - So wird auch heute noch die Fassade eines Hauses auf der psychischen Ebene als die der Gesellschaft zugewandten Seite des Menschen bezeichnet, sie ist der äußere Schein, die Persönlichkeit. - Die Diele oder der Flur des Hauses versinnbildlichen, wie der Träumende anderen Menschen begegnet und wie er sich auf sie bezieht. Der Flur verbindet unterschiedliche Räume und verbildlicht die Verbindung verschiedener Eigenschaften des Träumers. Er markiert oft einen Übergang von einem (Bewußtseins-) Zustand zu einem anderen. - Die Garage ist der Ort des Wagens und der Werkzeuge. Hier bringt man etwas in Ordnung und hier ruht die Bewegung. Was tun Sie dort im Traum? - Der Keller in seiner Dunkelheit, beziehungsweise das Souterrain eines Hauses stellt in der Regel das Unterbewußte dar und all jene Erfahrungen, die der Träumende, weil er nicht angemessen mit ihnen umgehen konnte, verdrängt hat. Außerdem werden diese Räumlichkeiten mit der Lebensenergie des Träumenden in Verbindung gebracht und mit der Sexualität. Er verbildlicht die seelische Tiefe und symbolisiert auch oft die seelischen Grundüberzeugungen oder Grundgegebenheiten. Auch: Kellerkind - verborgene Qualitäten und ungeliebte Talente, die ans Licht wollen. - Die Küche als Ort der Nahrungszu- und -verarbeitung ist als das Mütterlich-Weibliche und der Ort der Verarbeitung von Informationen zu sehen. Die Küche ist der Ort der Umwandlung. Das Rohe wird zum Gekochten und Genießbaren, es entsteht Kultur. Wenn man sich verändert und differenzierter wird, tritt häufig die Küche als Traumsymbol auf, speziell bei Klienten in einer Psychotherapie. Bei Personen mit Eßproblemen verweist die Küche auf diese Probleme. Schauen Sie, wie Sie die Küche charakterisieren würden und welche Nahrungsmittel dort zu finden sind. Zur Informationsverarbeitung der Seele von Erlebnissen dienen auch Wohn- und Arbeitsräume. - Das Schlafzimmer wird als Bild des Sexuallebens betrachtet. Es repräsentiert den Ort der Sicherheit, an dem sich der Träumende entspannen und so sinnlich sein darf, wie er will. Es verbildlicht nicht nur die Sexualität, sondern auch den Tod und die Geburt des Träumers. Es ist der intimste Innenraum. Manchmal verweist das Schlafzimmer auf eine unbewußte Lebensführung, speziell dann, wenn man im Traum als einzigen Raum das Schlafzimmer sieht oder wenn der Träumer dort einen Schlafenden bemerkt. - Die Toilette ist ein Ort, an dem Entleerung oder Beseitigung stattfindet. Von der Toilette wird oft geträumt, wenn der Träumer sich von alten Erinnerungen und Schuldgefühlen befreit. Träume von der Toilette hängen auch oft mit der Verdauung (in jeder Hinsicht) zusammen. - Turmzimmer: Im Turm ist man der Welt entrückt, deswegen sprechen wir auch vom Elfenbeinturm der Intellektuellen. Geistige Probleme, Wachstumsaufgaben. - Veranda kann sehr Unterschiedliches bedeuten. Auf der einen Seite steht es für Entspannung, auf der anderen Seite deutet es ein Gefühl ausgeschlossen zu sein an. Man bleibt "außen vor" und der Kontakt zum Inneren bricht ab. Auf der anderen Seite kann man von der Veranda aus die Welt betrachten und somit ist in diesem Traumsymbol auch der Überblick oder der persönliche Abstand zu manchen Vorgängen angedeutet. - Das Wohnzimmer steht für Entspannung, allerdings im Gegensatz zum Schlafzimmer für eine gesellschaftliche, sozusagen öffentliche Entspannung. Es geht hier um Kommunikation im Freundeskreis oder um das Treffen der Familie. Geht man von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an. Hierbei ist zu beachten, von welchem Zimmer man ausgeht und wohin man sich begibt. Hauseinrichtung: - Badewanne: Die Badewanne verweist auf eine anstehende Reinigung und Entspannung. Bei dieser Reinigung müssen Sie sich in Ihr Gefühl begeben. - Bilder/Tapeten: Das Motiv, die Formen und Farben usw. sind wichtig und sollten symbolisch gedeutet werden. - Buch: Es muß etwas Wichtiges gelernt werden. Wie lautet der Titel des Buches, wer ist der Autor? Das Leben hält eine wichtige Mitteilung oder Erkenntnis für Sie bereit. - Das Dach der Dachstuhl übersetzen den Kopf des Träumers in seinen verstandesmäßigen Funktionen, ebenso die oberen Etagen (das "Oberstübchen"). Dies ist damit zu erklären, daß man von diesen Räumen aus den weitesten Blick und die meiste Ruhe hat. Mit diesem Symbol wird auch bisweilen auf höhere Bewußtseinsstufen verwiesen. - Die Fassade bedeutet die "Persona", die soziale Rolle oder gesellschaftliche Maske, die wir der Außenwelt gegenüber repräsentieren. Was steckt hinter der Fassade? - Fenster verweisen primär auf unsere Körperöffnungen und speziell auf unsere Augen und damit auf die seelische Verbindung von Eigenem und Fremdem. Das Fenster verweist ferner auf das Licht unseres Bewußtseins und auf unsere Wahrnehmung. Kann man aus dem Fenster hinaussehen oder ist es durch Vorhänge oder Gardinen verhängt (Bewußtseinsschleier)? - Mit dem Fußboden sind immer unsere Grundlage und Prinzipien angesprochen. Es geht hier um die Erdung, das heißt, um die Organisation des Alltagslebens und die tatsächliche Verwirklichung von Ideen und Absichten. - Kamin: Der offene Kamin: Mit dem Feuer des Kamins sind Gemütlichkeit und Wärme angesprochen. Ein kalter Kamin weist auf Gefühlskälte und Entfremdung hin. - Öffnungen werden meistens dem sexuellen Bereich zugesprochen. - Als Medium für den Übergang zu einem Zustand in einen anderen oder als Kanal der Hitze zeigt der Schornstein im Traum, wie der Träumende mit seinen Gefühlen und mit seiner inneren Wärme umgeht. Der Schornstein verweist auf der einen Seite auch auf die Verschmutzung der Luft, und damit auf eine Trübung des intellektuellen Überblicks und des geistigen Horizonts. Auf der anderen Seite leitet er aber auch giftige Gase aus dem Haus ab und trägt wesentlich zu einem gedeihlichen und kontinuierlichen Erhalt des Feuers bei. Welche dieser gegensätzlichen Bedeutung im konkreten Fall angesprochen ist, ist dem Träumer oder der Träumerin meist spontan klar. In seltenen Fällen ist hier auch die Verbindung zum Schornsteinfeger zu beachten, der als bekanntes Glückssymbol gilt. - Die Stockwerke sind dementsprechend einzelne Körperregionen oder seelische Bereiche, auf die das Unbewußte hinweisen möchte. Die verschiedene Stockwerke kann man auch als die unterschiedlichen Bewußtseinsschichten sehen: Man kann die Stockwerke auch auf den physischen Körper des Träumers beziehen. - Die Treppen im Haus verweisen auf die Verbindung zwischen den verschiedenen Stockwerken und Fluren. Der Auf- und Abstieg ist meistens auf das Bewußtsein des Träumers oder der Träumerin zu beziehen. Nach Freud deuten sie jedoch wegen des Rhythmus beim Treppensteigen auf die an- und absteigende Erregungskurve des Orgasmus hin. - Türen verweisen wie die Fenster auf unsere Körperöffnungen, bieten aber auch oft Ausblicke auf neue Möglichkeiten und Perspektiven. Geschlossene oder verschlossene Türen stellen häufig eine Warnung dar, in manchen Fällen mögen sie auch auf Neugierde verweisen. Hauszustände: Der Traum schildert den Zustand der einzelnen Regionen und was an ihnen renoviert werden müßte. - Ein altes, baufälliges Haus will uns daran erinnern, daß wir notwendige Aufbauarbeiten oder Korrekturen an uns selbst vornehmen sollten. Es deutet auf Vernachlässigungen der Persönlichkeit des Träumers. Kümmern Sie sich um sich selbst. Was muß erneuert und/oder verstärkt werden? Gelegentlich drückt Sich in diesem Traumbild eine Sehnsucht und/oder Abwehr gegenüber dem "einfachen Leben" aus. - Das Haus, in dem wir arbeiten, gibt Hinweise auf unser Berufsleben und was darum geändert werden müßte. - Die Luxusvilla umschreibt oft, daß wir nach außen mehr scheinen möchten, als wir in Wirklichkeit sind. - Brennendes Haus: Ein Hausbrand zeigt eine Verwandlung an, aber auch Aggressionen, die nicht ausgelebt werden (können). Es kann sich auch um einen Verweis auf sehr zerstörerische Eigenschaften handeln. Ein Neuanfang ist nötig. Enorme Energien wollen gelebt und beantwortet werden. - Ein großes Haus mit vielen Räumen weist auf das Wachstum des Bewußtseins hin und auf eine Differenzierung der Persönlichkeit. Oftmals tritt solch ein Haus im Traum auf, wenn der Träumer oder die Träumerin automatisch nur eine Seite ihrer Persönlichkeit entwickeln oder leben. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist das Haus im Traum ein Symbol für Sicherheit und versinnbildlicht daher Schutz und die Große Mutter. Wie die Stadt und der Tempel symbolisiert das Haus den Mittelpunkt der Welt und das Abbild des Universums.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt der Kaiser, er lasse Häuser in seinem Land bauen, wird er es mit Menschen besiedeln, an denen er seine Freude haben wird entsprechend der Schönheit der Häuser; ein gemeiner Mann wird erleben, wie seine Sippe und sein Besitz wachsen und gedeihen. - Baut einer ein Haus aus Ziegelsteinen mit Zement, wird der Traum sich ebenso an ihm erfüllen, nur daß es dabei nicht ohne Gewalt und Zwang vonstatten geht, weil die Ziegel im Feuer gebrannt werden müssen; ist das Bauwerk teils aus Luftziegeln, teils aus Holz, werden der Reichtum ansehnlicher, die Menschen angesehener sein wegen des Holzes, das dabei ist. -

Allgemein:

ein Haus symbolisiert ein Vorhaben, daß sich nur mit geduld realisieren läßt; - bauen: glückliche Geschäfte in Aussicht haben; man besitzt genug Energie um etwas besonderes zu leisten; man hat sein Schicksal selbst in der Hand; - kaufen: in gute Verhältnisse gelangen; - hell abbrennen sehen ohne Rauch: Glück in der Liebe haben; - abbrennen mit Rauch: Liebe und Verdruß zugleich erleiden; - einstürzen sehen: Eintritt trauriger Verhältnisse, die sich aber nicht ändern lassen; die Hoffnungen werden in sich zusammenfallen und Pläne werden sich in Luft auflösen; - sehr altes, baufälliges sehen: man wird versuchen dich zu demütigen; - einreißen sehen: deine Unternehmungen werden von vielfachen Hindernissen durchkreuzt werden; - sein eigenes verlassen und zurückschauen: man wird in Zukunft in beruflicher oder privater Hinsicht neue Wege einschlagen. (europ.) : - Symbol für den Körper des Menschen und seinen inneren oder äußeren Zustand; Dach = Kopf; Türen = Geschlechtsteile; Fenster = Nebenorgane geschlechtlicher Art; Fassade = die äußere Erscheinung; das obere Stockwerk = die Stirn und das Gehirn; die mittlere Etage den Brustkorbbereich; bei Frauen der Balkon = Brust und Brüste; die Hochparterre = Eingeweide; zu ebener Erde und in den Kellerräumen = Beine und Füße; Fundament = geistige und materielle Grundlage des Lebens; - für Männer, eins (Luxusvilla, Bauernhaus) sehen: Bedürfnis nach Ehrgeiz, beruflichen Aufstieg; Sicherheit; - für Frauen, Zustand des Hauses: zeigt die Träumerin in der jetzigen Situation; - öfters alte Häuser sehen: man hat Angst vor dem Altern; - bauen: Erfolg im Erwerbs- und Liebesleben, treue Mitarbeiter; günstige Verhältnisse; - mit anderen zusammen eins bauen: gute Freunde werden einem in mancher Lebenslage hilfreich unter die Arme greifen; - mit vielen Stockwerken: bedeutet einen sehr großen Gewinn; - ein leeres sehen: man hat einige Gelegenheiten im Leben versäumt; - besitzen: bringt sorglose Tage; - ein stilvolles besitzen: bald ein schöneres Zuhause beziehen; - decken: es stehen Verluste bevor; - abputzen sehen: verwickelte Verhältnisse werden sich klären; - kaufen: Wohlstand; - ausbessern: du wirst Besuch erhalten; - ein brennendes: zeigt großen Gewinn an; unerwartetes Glück; - sehr baufälliges sehen: hüte dich, dein Leichtsinn stürzt dich ins Unglück; - in einem baufälligen wohnen: man sollte jetzt sehr auf seine Gesundheit achten; - aus einem ausziehen: Gewinn und Glück; - sein eigenes verlassen: eröffnet neue Wege für die Zukunft; - ein fremdes verlassen: Gewinn, Vorteil; - brennende Häuser: Anzeichen eines verbesserten Geschicks; - einreißen: Streit mit Nachbarn; man ist stark genug, um aufkommende Hindernisse zu überwinden; - abbrechen sehen: ein Hindernis wird beiseite geräumt werden; - einstürzen sehen: man wird von einem unerwarteten Todesfall benachrichtigt werden; für den Ledigen: Verlust des Liebhabers; auch: Ziele und Hoffnungen lassen sich nicht erfolgreich verwirklichen; Verluste drohen. (ind. ) : - Baut einer auf dem Grund und Boden Häuser, verheißt es Zuwachs an Hab und Gut und eine gute Haushaltung; einem, der kein Land besitzt, oder einem Einsiedler prophezeit es ein hohes Maß an seelischen Kräften. Entsprechend bedeuten Neubauten Zuwachs an Hab und Gut, baut einer nur für sich allein, wird er sein eigenes Hab und Gut vermehren, tut er es auch zu Nutzen anderer, wird er viele andere mit seinen reichen Mitteln fördern. - Träumt einer, sein Haus sei größer, fester und lichter geworden, zeigt es Freude und irdischen Reichtum an; einem Einsiedler prophezeit es die Fülle beschaulichen Lebens. Entsprechend bedeuten Schäden am Haus für jeden von ihnen Unheil. - Träumt jemand, es öffneten sich plötzlich in seinem Haus unbekannte Türen und Tore, wird er aus der Welt scheiden und seine Seele aus dem Leibe fahren, auf natürliche oder unnatürliche Weise. - Offnen sich die Türen und Tore nach dem Innern des Hauses, bedeutet es den Untergang seines Geschlechts; wenn nach außen, den eigenen Tod oder den der nicht blutsverwandten Hausgenossen. - abbrechen: du wirst dich verändern müssen; - bauen: du wirst treue Dienstboten haben; - einstürzen sehen: Krankheit; - brennen sehen: ein unerwarteter Todesfall im Kreise deiner Bekannten; Unglück in Geschäften. - Hat man Wasser in seinem Haus vergossen, wird er entsprechend dessen Menge Kummer haben, jedoch nicht in Zorn geraten. - Träumt einer, er sprenge Wasser in seinem Haus, wird er so viel Sorgen und Not haben, wie er Wasser sprengte. Hat er aber das Haus nur besprengt, um den Staub zu löschen, wird er dem Übelstand ein wenig abhelfen. - Träumt ein Mächtiger, er reinige mit Besen sein Haus, das voller Schmutz ist, und werfe den Kehricht auf eine bekannte Stelle, wird er sein Vermögen in Ordnung bringen und anderswo deponieren, ein einfacher Mann wird Not und Sorgen, die ihn bedrücken, loswerden. - Reinigt jemand sein Haus von Spinnweben, wird er von seinen Fehlern und Mängeln gereinigt werden; träumt er aber, es wären Spinnweben an seinen Kleidern oder an seinem Gesicht hängengeblieben, wird er in arge Bedrängnis kommen entsprechend dem Netzwerk, das die Spinnen webten. - Tüncht einer sein Haus und ist die Tünche weiß und feucht, wird er Freude und Mühsal zugleich haben, ersteres wegen der weißen Farbe, letzteres wegen der Feuchtigkeit; ist der Anstrich schwarz, wird er in arge Bedrängnis und Kümmernis kommen. (Siehe auch "Gasthaus", "Gebäude", "Heim", "Stadt" und Bezeichnungen der einzelne Teile des Hauses)

Suchen
Assoziation:
- Erkennen von Wünschen oder Bedürfnissen; Anerkennung von Bedürfnissen.
Fragestellung:
- Was bin ich endlich zu finden bereit?
Allgemein:
Die Irrfahrt und Suche des Helden ist ein archetypisches Bild, welches im Traum in vielen Varianten Gestalt annehmen kann. Sie ist meist ein Hinweis darauf, daß der Träumende sich bewußt ist, sich auf eine erschreckende Aufgabe einlassen zu müssen, um auf seinem Weg voranzukommen. Viele Märchen und Mythen haben die Irrfahrten eines Helden und seine Suche nach etwas Seltenem oder Magischem als zentrales Thema (beispielsweise Jason und das "Goldene Vlies"). Solche Themen können in Träumen in persönliche Erfahrungen übersetzt werden.
Psychologisch:
Die Prüfungen und Widerwärtigkeiten, die man durchstehen muß, um etwas Bedeutsames zu erreichen, kommen in Träumen oft als Suche oder Irrfahrten zum Ausdruck. Die Art und Weise, wie sich der Träumende diesen Ereignissen stellt, ist ebenso wichtig wie das Erreichte selbst. Spirituell: Auf dieser Ebene stellt die Suche oder Irrfahrt des Helden im Traum den spirituellen Entwicklungsweg dar.
Volkstümlich:
(europ.) : - etwas: verkündet ein unruhiges Leben, mahnt aber auch zur Ausdauer. (ind. ) : - etwas: du hast unerfüllbare Wünsche.

Quelle: http://www.fascinosum.de/Traumdeutung/Traumdeutungsdatenbank/traumdeutungsdatenbank.html

  Nick58

Ein eigener Traum

Ich finde mich auf einer Straße in einem fremden Ort wieder
Messe mich mit drei (ehemaligen?) Freunden einer Frau

Gegen alle drei bestehe ich problemlos ....
... und doch entscheidet sich die Frau, um die ich kämpfte, gegen mich.

Nimmt einen anderen Kontrahenten und lässt mich mit einer (offensichtlichen) Lüge auf den Lippen zurück ...

Straße
Assoziation:
- Richtung; der Weg des Lebens.
Fragestellung:
- Wohin bin ich unterwegs?
Allgemein:
Diese Traumsymbole verkörpern den Lebensweg des Träumenden. Wichtig für die Traumdeutung sind die Fahrzeuge, in denen sich der Träumende auf diesen Straßen oder Wegen fortbewegt, und wie die Fahrt verläuft. Zur individuellen Deutung sind vor allem folgende Begleitumstände wichtig: - Straße sehen zeigt an, wie die nächste Zukunft verläuft; oft wird das als Symbol der Hoffnungen verstanden. - Kreuzwege oder Weggabelungen weisen auf die Notwendigkeit hin, eine Entscheidung zu treffen. - Sieht man im Traum Straßenschilder oder Wegweiser, so sind diese tatsächlich zur Orientierung für Psyche und Geist gedacht. - Die Straße, an der man selbst baut, weist zum Beispiel einen guten Weg in die fernere Zukunft. - Schlängelt sie sich kurvenreich durchs Gebirge (siehe dort), gibt sie Auskunft über die Schwierigkeiten, die sich uns auf dem Weg nach oben, zum Erfolg, entgegenstellen. - Straßen, die innere Komplexe des Träumers freilegen, führen meist durch einen Wald (siehe dort). - Lauern im Traum Gefahren, Räuber, Wegelagerer oder wilde Tiere am Straßenrand, meint dieses Bild, wir müssen die Menschen, die unserem Fortkommen im Wege stehen und die uns der Traum in vielerlei Gestalt vorgaukelt, erkennen lernen, um uns vor ihnen im Alltag schützen zu können. - Schlechte Wege oder enge Pfade behindern unser Fortkommen ebenfalls. - Straße voller Menschen kann das Bedürfnis nach Geselligkeit anzeigen, aber auch vor schwerwiegenden Konflikten warnen. - Verlassene Straße bedeutet, daß man sich nur auf sich selbst verlassen darf, mit keiner Hilfe von außen rechnen kann. - Breite Straße, oft mit schönen Gebäuden oder Blumen, verheißt eine glückliche, erfolgreiche und zufriedene Zukunft. - Enge Straße kann auf Schwierigkeiten hinweisen, man wird eingeengt und behindert. - Von der Straße abweichen warnt vor der bisherigen Lebensrichtung, die nicht im Einklang mit der Persönlichkeit steht.
Psychologisch:

Straßen und Wege verweisen im Traum auf den Lebensweg des Träumers, auf die gesamte Wegstrecke oder auf bestimmte Abschnitte des Weges. Beachten Sie bei diesen Traumsymbolen, wo der Weg oder die Straße herkommt und wo sie hinführt. Wie ist der Zustand des Weges und wie sehr ist die Straße befahren? Schwierige und gewundene Wege geben auch eine schwierige Lebenssituation wieder, die meist durch mehr Klarheit vereinfacht werden kann. Beim Traumsymbol Straße sollten Sie ferner darauf achten, ob die Straße bergauf oder bergab führt oder ob sie auf dem gleichen Niveau bleibt. Bergauf verweist auf eine Entwicklung zur geistigen und bewußten Klarheit, bergab auf eine Entwicklung zum ungehemmteren Ausdruck der Gefühle und Triebe. Bleibt die Straße auf einer Höhenlage, kommt es auf die Umgebung an. Diese Straße mag einen langweiligen Lebensweg beschreiben oder auch ein Bild dafür sein, daß man sein Leben glücklicherweise vereinfacht hat. Straßen in einer Stadt können sehr belebt oder auch menschenleer sein. Häufig träumen wir von, mit Fußgängern belebten Straßen, wenn wir uns entweder mehr persönliche Kontakte wünschen oder uns lieber für eine Zeit aus dem Getriebe der Welt zurückziehen sollten. Fühlen wir uns im Traum gut mit all den Menschen um uns herum, sollten wir in der Tagtraumtechnik versuchen, einige dieser Menschen anzusprechen, Ihnen eine Frage zu stellen oder etwas von uns selbst zu sagen! Menschenleere Straßen sind häufig beängstigend. Sie weisen oft auf eine Atmosphäre auf, die uns an surreale Bilder, wie beispielsweise von Salvador Dali, erinnern. Diese Traumsituation deutet meistens daraufhin, daß Sie sich einsam und/oder verlassen fühlen. In der Tagtraumtechnik können Sie diese Straßen mit Menschen beleben. Allerdings spiegelt die Leere im Traum auch Bedürfnisse nach Ruhe und Alleinsein - mitunter nach einer Art Auszeit zur Besinnung und Selbstfindung -, die als solche gedeutet und berücksichtigt werden sollten. Bei jeder Straße und bei jedem Weg können Sie sich auch fragen, an welchen Ort Sie diese Straße erinnert. Wie haben Sie sich an diesem Ort und zu dieser Zeit gefühlt? Wie stehen Sie heute zu diesen Gefühlen? Straßenarten: - Einbahnstraße: Dieses häufig im Traum auftretende Symbol verweist auf eine Eindimensionalität und Starrheit des Träumers. - Küstenstraße: Eine Küstenstraße im Traum stellt immer die Frage nach der Verbindung zwischen Erdung und Gefühl (Wasser). Küstenstraßen sind oft gewundene und schwer zu fahrende Straßen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - eine lange mit großen schönen Häusern hinabblicken: großen Veränderungen entgegengehen; - mit kleinen und verfallenen Häusern: Unannehmlichkeiten durch Familienmitglieder; - mit vielen Menschen sehen: große Zerstreuung. (europ.) : - Traum erotischer Prägung; Mahnung, sich nicht einfach wegzugeben; - eine lange mit vielen Häusern sehen und entlanggehen: verheißt Neuigkeiten und Glück; - eine langen entlanggehen: es steht einem noch ein mühevoller Weg bevor; jetzt braucht man vor allem Ausdauer und Geduld; - eine dunkle sehen: es liegen noch viele Schwierigkeiten vor einem und zu deren Überwindung benötigt man vor allem Mut; - mit vielen Menschen sehen: Besserung der Geschäfte; interessante Neuigkeiten; - eine kleine enge und wenig belebte: bringt Klatscherein; - eine krumme: man sollte überprüfen, ob man sich auf dem rechten Weg befindet; - durch menschenleere Straßen einsam gehen oder irren: kündet eine böse Überraschung an, bei der man völlig auf sich angewiesen ist; - bei dunkler Nacht auf offener leerer sein: Gefahr und unangenehme Überraschungen; - sich auf einer bekannten bei scheinbarer Dunkelheit in einer weitentfernten Stadt befinden: man wird bald eine Reise unternehmen, die aber nicht den gewünschten Erfolg bringt; ist diese Straße hell erleuchtet: man wird sich schnell vergehenden Vergnügen hingeben; - eine völlig unbekannte: man wird viele Reisen unternehmen, die einem Wohlstand bringen; - eine entlang gehen und Angst vor Verbrechen haben: man wird sich in privaten oder beruflichen Plänen aufs Glatteis begeben. (ind. ) : - sehen: du kannst hoffen; - eine lange entlang gehen: du wirst viel Glück haben; - mit wenigen Menschen: du wirst mit der Behörde zu tun bekommen; - mit sehr vielen Menschen: du wirst gute Geschäfte machen; - breite: du kannst nach Gutdünken handeln. (Siehe auch "Auto", "Autobahn", "Einbahnstraße", "Pfad", "Reise", "Verkehrsschild", "Wegweiser")

Straßensperre


Straßensperre
Psychologisch:
Die Straßensperre ist ein drastisches Symbol dafür, daß es so nicht mehr weitergeht auf dem Lebensweg des Träumers. Häufig kann solch ein Symbol als Warnung verstanden werden. (Siehe auch "Hindernis", "Schlagbaum", "Schranke")

Kampf


Kampf
Assoziation:
- gewalttätige Lösung; Freisetzung von Energie; Konflikt; Auseinandersetzung.
Fragestellung:
- Welcher Konflikt baut sich in mir auf? Welcher Konflikt löst sich? Welche Teile von mir befinden sich im Kriegszustand?
Allgemein:
Kampf kann für Streit in der eigenen Persönlichkeit stehen, die durch gegensätzliche Eigenschaften und Bedürfnisse entzweit wird; man muß dann versuchen, diese Gegensätze auszugleichen. Wenn der Träumende in seinem Traum in einem Kampf verwickelt wird, verweist dies in der Regel darauf, daß er mit seinem Bedürfnis nach Unabhängigkeit konfrontiert ist. Vielleicht muß er auch seine Wut, Frustration und den unbewußten Wunsch, einen Teil von sich selbst zu verletzen, zum Ausdruck bringen. Vielleicht bringt das Traumsymbol auch die unterdrückte Wut zum Ausdruck, welche der Träumende einem anderen Menschen gegenüber empfindet. Weitere Bedeutungen lassen sich aus folgenden Begleitumständen ableiten: - Kampf zuschauen fordert auf, sich gegen feindselige Menschen oder widrige Umstände im Leben einfach mehr zu Wehr zu setzen. - Auf dem Schlachtfeld (in der Arena) einen Kampf beobachten weist auf eigene Schadenfreude und Gehässigkeit hin. - Selbst kämpfen kann auf Probleme hindeuten, die man wahrscheinlich bewältigt, wenn man sich mehr anstrengt; manchmal wird auch eine Krankheit angekündigt.
Psychologisch:
Zurückzuschlagen ist ein natürlicher Verteidigungsmechanismus; fühlt sich der Träumende in seinem Alltagsleben bedroht, kann es leicht sein, daß er seine Gefühle auf der Ebene des Traums ausagiert. Wer sich im Traum auf einen Kampf einläßt, will wohl einen augenblicklichen Konflikt lösen, hatte aber bisher nicht den rechten Mut dazu. Wenn man besonders aktiv in ein Kampfgetümmel eingreift, kann man sich im Wachleben gegen eine aussichtslos erscheinende Lage anstemmen und sie meistern. Schaut man den Kampf nur zu, will man sich aus Schwierigkeiten mit Hilfe anderer herausschaukeln. Spirituell: Das Traumsymbol Kampf ist der Hinweis auf einen spirituellen Konflikt. Der Träumende sollte versuchen, herauszuarbeiten, wo und warum es einen Konflikt gibt, und damit feinfühliger umgehen, statt "aus allen Rohren zu feuern". Das Gesetz der sündigen Welt ist das Gesetz des Kampfes.
Volkstümlich:
(arab. ) : - einem zwischen Menschen beiwohnen: Vorsicht wird für dich sehr vorteilhaft sein; - zwischen Tieren: du entgehst einer dir drohenden Gefahr; - darin verwickelt werden: es werden dir Unannehmlichkeiten bereitet werden. (europ.) : - man wehrt sich zu wenig gegen Anfeindungen; - mit ansehen oder erleben: neidische Menschen feinden dich an; aktuelle Spannungen mit anderen Menschen lassen sich durch Versöhnung bald entschärfen; auch: man vergeudet Zeit und Geld; Frauen werden vor übler Nachrede und Tratsch gewarnt; - darin verwickelt sein: Gefahr, ein Amt zu verlieren; auch: Auseinandersetzungen mit geschäftlichen Rivalen; Gerichtsverfahren drohen; - im Kampf unterliegen: man verliert Besitzansprüche; - den Angreifer auspeitschen: man wird durch Mut und Ausdauer zu Ehre und Reichtum kommen; - zwei Männer mit Pistolen kämpfen: es stehen einem Sorgen und Verunsicherungen bevor; tritt kein echter Verlust auf: signalisiert ein Gewinn, sowie einige Unannehmlichkeiten; - auf einem Schlachtfeld kämpfen: man wird sich aus einer allgemeinen Katastrophe retten; - einen Kampfplatz sehen: deutet auf Vorbereitungen für eine anstrengende Arbeit hin; - einem Kampfspiel zuschauen: deutet auf Schadenfreude hin; - Sieht eine junge Frau ihren Liebsten kämpfen, ist er ihrer nicht würdig. (ind. ) : - sehen: Nahrungssorgen, Gram über ungeratene Kinder. (Siehe auch "Gefecht", "Krieg")

Lüge


Lüge Artemidoros: Lügen bringt niemandem etwas ein, ausgenommen Bühnenkünstlern, Gauklern und Leuten, bei denen Lügen zum Metier gehört. Weniger schlimm ist es, Fremde zu belügen als seine Angehörigen; denn diesen droht großes Unglück, auch wenn man glaubt, in einer unbedeutenden Sache zu lügen. (Die Auslegung entspricht durchaus dem in der griech. Volksmoral geltenden Satz, die Gerechtigkeit bestehe darin, den Freunden zu nützen, den Fremden bzw. Feinden zu schaden.)
Allgemein:
Lüge ermahnt, offen zu seinen Handlungen zu stehen, auch wenn das ernste Konsequenzen hat. Für Schauspieler, Artisten und alle anderen, die von der Täuschung leben, ist es ein gutes Vorzeichen. Allen anderen bringen selbst unbedeutende Lügen Unglück, und zwar bringt es größeres Unglück, wenn man einen Bekannten, kleineres, wenn man einen Fremden belügt.
Psychologisch:
Zeugen von einer Unehrlichkeit gegen uns selbst, das "nicht wahrhaben wollen" eines seelischen oder körperlichen Zustandes, der uns Sorgen machen müßte. Erzählen andere uns im Traum Lügen, wollen Leute in unserer Umgebung irgend etwas vor uns verbergen oder geben sich uns gegenüber nicht so, wie sie in Wirklichkeit sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst lügen: Glück im Spiel und das Vertrauen eines lieben Menschen verlieren; du bist dir selbst im Weg; - belogen werden: mit viel Glück und Wohlbefinden rechnen dürfen, wenn man an die Lösung bestehender Schwierigkeiten herangeht; - von einer hochgestellten Persönlichkeit belogen werden: man erlangt bald besonderes Ansehen. (europ.) : - man sagt oder tut etwas, das unangenehme Folgen hat, zu dem man sich aber bekennen soll; - lügen, um einer Strafe zu entkommen: man wird sich einem unschuldigen Menschen gegenüber unehrenhaft verhalten; - lügen, um einen Freund vor verdienter Strafe zu bewahren: man wird wegen des eigenen Verhaltens viel ungerechter Kritik ausgesetzt sein, sich aber darüber hinwegsetzen und sehr beliebt werden; - andere lügen hören: diese möchten einen in die Irre führen; - glauben, Menschen seien Lügner: man verliert den Glauben an einigen Dingen, für die man sich eingesetzt hatte; - jemanden als solchen bezeichnen: betrügerische Menschen werden einem Kummer bereiten; - Träumt eine Frau, ihr Liebster sein ein Lügner, so wird sie davor gewarnt, daß sie den geschätzten Freund verlieren wird. (ind. ) : - Glück in der Lotterie.

Ablehnung


Ablehnung
Allgemein:
Von einer Ablehnung zu träumen bedeutet eine absolut sichere Annahme. Träumt man von einer Ablehnung, so kann dies oft eine Bedeutungsverlagerung bedeuten. In diesem Falle heißt das also, daß man von anderen Menschen sehr freundlich aufgenommen wird. Unbewußt fürchtet man die Zurückweisung. Der Traum läßt einen diesen unangenehmen Fall im Voraus erleben, um ihn zu "bannen", nach dem Motto: nachdem ich das schon erlebt habe, kann es ja nur besser werden.
Psychologisch:
Wer träumt, von einem ihm wichtigen Menschen (Partner, Chef usw.) abgelehnt zu werden, muß es deswegen noch lange nicht sein. Vielmehr fühlt man sich in seiner persönlichen oder sozialen Wertigkeit verunsichert, man "kennt seinen Stellenwert" nicht, mißt der Bestätigung durch andere zu hohe Bedeutung bei. Eine Problematik vieler Menschen, die sich (z.B. als Kind) Liebe und Anerkennung immer erst mit besonderer Leistung "verdienen" mußten. (Siehe auch "Abneigung")

 

 

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